Diffamierung (Defamation)

Unsere digitale Kultur hat die globale Medienlandschaft für immer verändert. Heute kann jede Person an jedem Ort der Erde sich selbst ausdrücken und Informationen verbreiten oder kommentieren. Informationen, die vormals als vertraulich und geheim eingestuft wurden, werden nun weltweit über das Internet zugänglich gemacht (Wikileaks, Edward Snowden, iCloud-Fotos usw.). „Unschuldige“ Nutzer der sozialen Netzwerke schaffen und teilen haltlose Gerüchte mit anderen. Blogger ignorieren Nachrichtensperren.

Privatsphäre (Privacy)

Privatsphäre war nie ein einfaches Thema. Sowohl das israelische Gesetz als auch die richterliche Praxis haben erkannt, dass der Schutz der Privatsphäre ein sensibles Thema ist. Es gibt einen Unterschied zwischen der Privatsphäre eines gewählten Volksvertreters, dessen Handlungen enorme Auswirkungen auf andere haben, und der Privatsphäre einer Privatperson in ihrem „anonymen“ Leben. Der Schutz der Privatsphäre einer minderjährigen Person ist sehr viel strenger geregelt als der Schutz der Privatsphäre einer volljährigen Person.

Meinungsfreiheit (Freedom of Expression)

In demokratischen Staaten allgemein, und insbesondere in Israel, ist Meinungsfreiheit ein Grundrecht: Menschenwürde und Freiheit. Im Laufe der Jahre haben sich Medienkanäle und der Journalismus entwickelt, und die Grenzen der Meinungsfreiheit wurden erweitert. Im digitalen Zeitalter kann fast jede Person seine oder ihre Mitteilungen über eine Vielzahl an Plattformen verbreiten: Soziale Netzwerke, Blogs, Foren, Nachrichtenseiten usw. Auch die Ausdrucksmittel haben sich gewandelt: Fotos, Videos, Texte, Emoticons, Likes, Sammlungen, Favoriten usw.

Digitale Urheberrechte (Digital Copyrights)

Das digitale Zeitalter ermöglicht es uns allen, die unterschiedlichsten Werke zu nutzen und zu teilen: Lieder, Videos, Grafiken, Bilder, Texte und Computersoftware. Dabei ist nicht immer klar, ob ein bestimmtes Werk urheberrechtlich geschützt ist, und ob und wie die Nutzungserlaubnis des Schöpfers eingeholt werden sollte. Eine simple Handlung in gutem Glauben könnte die Rechte des Schöpfers an seinem Werk oder seinen Anspruch auf Anerkennung verletzen.

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